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Liebe Gäste

An dieser Stelle können Sie Geschichten rund um's Rössli lesen. Manches ist wahr, manches auch, aber alles ist mit Humor zu geniessen.

Tja, wenn eine Wirtin eine Reise tut.... (Teil 2)

dann vergeht die Zeit danach so schnell und ist ausgefüllt mit allem was das Leben zu bieten hat, so dass keine Zeit mehr bleibt, um darüber zu schreiben. Bevor mir meine Gesundheit und meine Lebensfreude abhanden kommen, habe ich zusammen mit meinem einzigartigen Rössli-Team einen Weg gesucht und gefunden, wodurch wieder etwas Platz frei wird für Lebensbereiche, die essenziell sind, aber in der vergangenen Zeit immer mehr zurückweichen mussten. Wir reduzieren unsere Öffnungszeiten um einen Tag.

Wenn eine Wirtin eine Reise tut.... (Teil 1)

Im Januar hatte ich Gelegenheit mit meiner Nichte, die als Flight Attendand arbeitet, nach Mauritius zu reisen. Die Zeit war günstig, Mitte Januar, die Reservationen hielten sich in Grenzen und nach den arbeitsintensiven letzten 3 Monaten kam eine kleine Auszeit in der warmen Südsee sehr gelegen. Also alle Vorbereitungen treffen.

Zeit – Lebenszeit – Arbeitszeit – Freizeit – Zeit

Die Zeit zeigt sich in allen Facetten. Sie eilt, sie will nicht vorüber gehen, sie hetzt uns durch den Alltag, sie gibt uns Möglichkeit zum Ausspannen - sie ist Beginn und Ende. Vom Beginn bis zum Ende haben wir jeden Tag die Möglichkeit die Zeit mit unserem Leben zu füllen.

Minuspunkte

Wir sind ja ein Frauenpowerteam. Ob das gut geht? Soviele Frauen? Kein Hickhack? Nein - nichts davon, das geht wunderbar und zwar weil alle das selbe Ziel vor Augen haben, alle gerne hier im Rössli arbeiten, Freude an vielen Gästen haben und weil jede der Frauen ihre Stärken einbringen kann und wenn jemand eine weniger starke Seite hat, wird diese von den anderen aufgefangen. Also das stimmt nun doch nicht ganz.

Denkpausen

Jetzt habe ich seit längerer Zeit meinen Kopf wieder einmal frei, um ein paar Zeilen zu schreiben. Ich habe das Glück, das nun eine sehr gute Köchin mit grosser Berufserfahrung, ihr Name ist Monika Gysin, nein nicht direkt mit mir verwandt, für 50 Stellenprozente bei uns am Herd steht. Das ist wunderbar, 2 1/2 Jahre alleine am Herd, zwar immer mit sehr guter Unterstützung von unseren guten Küchenfrauen, sind mir nun doch im wahrsten Sinne des Wortes etwas in die Knochen gefahren und eben der Kopf war ständig belegt mit überlegen, planen, organisieren. Wenn der Kopf etwas freier ist, hat es wieder Platz für anderes. Zum Beispiel war ich vergangene Woche einen Film anschauen. Mein Mann war schon anderweitig verpflichtet, so habe ich beschlossen, trotzdem ins Kino zu gehen. Der Film spielt von 3 Rentnern, deren Rente gestrichen wird. Sie beschliessen sich das Geld, das ihnen und anderen in der selben Situation gehört bei der Bank wieder zu holen und planen einen Banküberfall, den sie auch erfolgreich durchführen. Mich hat diese Geschichte sehr amüsiert. Was mich ebenfalls sehr amüsiert hat, ist das ich mutterseelen alleine im Kino sass.